Grand Prix Dressurstall Jochen Vetters Pferdehof Neubeeren

 

Praktika

Wir   geben jährlich 4 Schülerpraktikanten und 2-3 Vollzeitpraktikanten die Chance in unserem Betrieb mitzuarbeiten. Voraussetzung ist ein reiterliches Leistungsniveau entsprechend der Klasse A/L. Die Plätze sind sehr gefragt, bewerben Sie sich rechtzeitig! Achtung: Wir vergeben keine Schülerpraktikas im Januar, Februar und September, bitte beachtet das bei Eurer Bewerbung.

Bitte bewerben Sie sich jetzt für die Zeiträume Oktober/November/Dezember 2018 per Mail (dressurstallvetters@web.de) oder erfragen Sie telefonische Auskünfte unter 0179/2173127 bei Marion Vetters.

  

Gästezimmer ist  2km  vom Stall entfernt vorhanden  (weitere Info's   weiter    unten).




Folgende Fakten, die für Sie zutreffen, sollten Sie in Ihrer Bewerbung erwähnen/darstellen:

Bewerben Sie sich für ein freiwilliges berufsorientierendes oder ein Pflichtpraktikum im Rahmen Ihres Studiums/Ihrer Ausbildung? Ihre reiterlichen Erfahrungen auf welchen Pferden in welcher Disziplin (es muss nicht zwingend Dressur sein), Ihr Leistungsniveau A,L oder höher,  Basispass, Hufeisen, DRA, Turniersport, Erfahrungen mit Stallarbeit, andere Praktika in Reitställen oder Zuchtbetrieben, Körpergrösse und Gewicht, Einschätzung Ihrer körperlichen Fitness.

Sie ersparen uns Nachfragen, vielen Dank!


NEU und AKTUELL: Erfahrungsberichte unserer Praktikantinnen, lesen Sie bitte weiter unten...

Hier   weitere   Informationen   zu  unseren Praktikas:

Schülerpraktika

    Schülerpraktika  sind Pflichtpraktika,   sie    dienen zur   ersten   Berufsorientierung im    Ausbildungsberuf    Pferdewirt   Haltung & Service bzw. Klassische Reitlehre, meist Schüler der 9.Klasse, Dauer 2-3  Wochen, wochentäglich 7-13.00Uhr,    Vorkenntnisse  im Umgang  mit  Pferden sind  notwendig.  Mehr Infos gibt es weiter unten...

Studien vorbereitende/begleitende Praktika

    Diese Praktika sind Vollzeitpraktika in einem Zeitraum von 1 bis 3 Monaten. Sie dienen zur Einführung, zur Vorbereitung oder zum Pflicht-Praxisteil  eines Studiums der Fachrichtungen Pferdewirtschaft/Horsemanagement, Agrarwissenschaften und Tiermedizin. Die Praktikanten erhalten einen Praktikumsvertrag und ein  ausführliches Zeugnis.

Folgende Inhalte/Kenntnisse und Arbeitsabläufe werden vermittelt:

    - Kenntnisse über Fütterung, Futtermittel und Rationen, Pflege und Versorgung von Sportpferden

    - Tier- und Stallhygiene, Tiergesundheit, Hospitationen bei veterinärmedizinischen Behandlungen und  Physiotherapie

    - Kenntnisse der betrieblichen Zusammenhänge, Arbeitsorganisation, Umgang mit Kundschaft

    - Praktisches Reiten unter Anleitung, Sitzschulung, das dressurmässige Arbeiten von  Pferden

    - Kenntnisse über Sattelzeug, Longierausrüstung und weiteres Zubehör, dessen praktischer Gebrauch und Pflege

    - Arbeitsschutz und Unfallverhütung

    Möchten   Sie ein individuelles freiwilliges Vollzeitpraktikum in unserem Stall absolvieren? Unser möbliertes Praktikantenzimmer steht    Ihnen    auf Anfrage zur   Verfügung und die Nähe zu Berlin und Potsdam macht unseren Standort   besonders attraktiv. Sie arbeiten mit einem jungen Team zusammen, reiten   Pferde aller Ausbildungsstufen und können Ihre reiterlichen Fähigkeiten  schnell verbessern. Die Atmosphäre auf dem Hof ist besonders  kollegial, unsere Kunden sind sehr nett und unsere Mitarbeiter sind  freundlich und hilfsbereit.  Bewerben Sie sich jetzt!

Hier weitere Info's zu Schülerpraktikas:

Habt Ihr Interesse den Betriebsablauf kennenzulernen? Möchtet Ihr wissen, ob Ihr Euch für eine Ausbildung zum Pferdewirt eignet? Wir geben jährlich 4 Schülern die Chance, in unserem Stall ein Praktikum zu  absolvieren. Voraussetzung ist allerdings, dass Ihr bereits  Erfahrungen im Umgang mit Pferden gemacht habt. Wenn Ihr reiten möchtet, sollten Eure Fähigkeiten  mindestens auf dem Level der Klasse A in Dressur u/o Springen/Vielseitigkeit liegen. Bewerbt Euch rechtzeitig, denn die  Nachfrage ist groß.

Euer Tagesablauf sähe etwa so aus:

07:00 - 09:00 Füttern, Ausmisten, Einstreuen, Fegen, Pferde raus bringen, Frühstück

09:00 - 12:00 Pferde putzen, satteln, Reiten (kein Anfänger-Unterricht!), Pflege- u. Reinigungsarbeiten Stall/Anlage

12:00 - 13:00  Mittagsstall    mit    Abkuddeln,     Heu vorlegen, Fegen

Die Arbeiten variieren  je nach Jahreszeit.


Unser  Gästezimmer in  Großbeeren

Wir bieten für Fernpraktikanten ein kostengünstiges Gästezimmer in unserer neuen 2-Raum-Dachgeschoss-Azubi-Wohnung an. Diese Wohnung befindet sich am Ortseingang Großbeeren, ca 2km vom Pferdehof entfernt. Den Stall kann man problemlos über eine verkehrsberuhigte Nebenstrasse und einen Radweg in 5 min erreichen. Die Wohnung ist komplett eingerichtet, ein Duschbad mit Waschmaschine (Trockenboden auf gleicher Etage gegenüber) und eine voll funktionstüchtige Küche mit allem, was man zum Kochen braucht, stehen zum gemeinschaftlichen   Gebrauch    zur      Verfügung.  W-Lan für ein Notebook ist vorhanden, Bettwäsche und Handtücher können auf Wunsch bereitgestellt werden. Netto und Edeka , sowie eine ital. Trattoria, ein Bäcker und Fleischer  sind in 5min zu Fuß zu erreichen.


Bitte schickt Eure Bewerbungsunterlagen per E-Mail an dressurstallvetters@web.de!

Vorabauskunft über freie Plätze erteilen wir Euch auch telefonisch unter 0179-217 31 27 (MV)

Schüler und  Studenten, nutzt die Ferienzeit, um uns in Neubeeren kennenzulernen!


Praktikumsberichte

Praktikumsbericht Louise Voigt de Oliveira, Berlin,  02.-31.10.2017

Das Praktikum im Dressurstall Vetters absolvierte ich in der Zeit zwischen Schulabschluss und Studium, um mich in dieser Zeit noch einmal auf den Pferdesport zu konzentrieren und meine reiterlichen Fähigkeiten auszubauen. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass mir das mithilfe des großartigen Stallteams gelungen ist und es eine tolle, lehrreiche Zeit war.

Da ich bereits vorher in anderen Ställen gearbeitet habe, war die körperliche Arbeit keine große Hürde für mich und ich konnte mich unter guter Anleitung schnell an die Abläufe anpassen. Nach dem morgendlichen Misten und Füttern, wurde der restliche Vormittag damit verbracht, Pferde für das Training vorzubereiten oder selber zu reiten.

In der zweiten Woche bekam ich die Möglichkeit meine eigene Stute mitzubringen und gemeinsam mit Frau Vetters zu trainieren. Die Fortschritte, die wir in dieser einen Woche machten waren Unglaublich! Ich hätte mir zu diesem Zeitpunkt nie träumen lassen, mein Pferd je auf Kandare zu reiten, aber Frau Vetters gab uns das Selbstbewusstsein es einfach zu probieren. Damit bekamen wir sportlich gesehen größere Möglichkeiten und konnten unsere Ziele neu stecken.

An dieser Stelle vielen vielen Dank für Ihr Vertrauen und das Selbstbewusstsein, dass Sie mir dadurch gaben! Das Praktikum hat mich in jeder Hinsicht weitergebracht und war eine unvergessliche, wenn auch anstrengende Zeit.


Nach einem weiteren Praktikum in ihren Sommerferien Ende Juni konnte Felicitas Große mit ihrem jungen Schimmel Auftakt (Bildmitte) heute den zweiten Platz in der L3 mit der Wertnote 7,7 auf dem Turnier in Baschütz (SA) belegen! Foto: B. Große


Praktikumsbericht Felicitas Große, Dresden, Schülerin 20.04.-05.05.2017

Bericht von Feli's Mutti

(...) Nun liegt das Praktikum, zu dem sie sogar ihr eigenes Pferd mitbringen durfte, leider schon wieder hinter den Beiden. Mir schien es eine große Herausforderung für unsere Tochter zu sein, die anstrengenden Arbeitstage, die Verantwortung für ihr Pferd und die Selbstversorgung unter einen Hut zu bekommen, aber selbst einige Blessuren wie Blasen an den Fersen vom Laufen in neuen Reitstiefeln und geprellte Rippen nach einem Tritt ihres Pferdes (Danke Frau Vetters für die Begleitung zum Arzt) konnten ihrer großen Begeisterung für die Pferde und vor allem für den Reitsport keinen Abbruch tun. Sicher haben der sehr gut organisierte Stall- und Reitbetrieb sowie die tolle Arbeitsatmosphäre ihr dabei in nicht unerheblichem Maße geholfen. Sie berichtete jeden Mittag und Abend ausführlich, wie die Pferde gelaufen waren und was sie gelernt hatte. Sie bekam täglich Unterricht von Frau und Herrn Vetters auf ihrem und anderen, weiter ausgebildeten Pferden. Aufmerksam beobachtete sie nach ihrer Arbeitszeit den Reitunterricht der Vetters-Schüler, lernte Exterieur- und Interieurunterschiede der Pferde zu erkennen und daraus auf deren dressursportliche Eignung zu schlussfolgern.

Obwohl ich seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun  habe, wir seit 15 Jahren Pferde zu Hause halten und unsere Tochter quasi zwischen Pferdebeinen aufgewachsen ist, haben wir ihrem Wunsch entsprochen, ihr Schülerpraktikum in einem Reitbetrieb zu absolvieren. Vielleicht auch, weil wir uns als Eltern erhofften, dass ihr bewusst wird, wie hart es ist, dieses schönste Hobby der Welt zum Beruf zu machen. Und ganz sicher aus dem Grunde, dass, wenn sie sich für das Reiten als Beruf entscheidet, eine gewisse Begabung festgestellt und entsprechend gefördert werden muss. Das Know-how dafür ist sowohl bezüglich der Ausbildung von Reiter und Pferd, der Pferdehaltung als auch des Pferdematerials in Ihrem Stall in einzigartiger Weise vereint, so dass ich mir für unsere Tochter, sollte sie sich für die Reitkunst entscheiden, auch wenn ich eine akademische Ausbildung favorisiere, keinen besseren Ausbildungsplatz wünschen könnte.

Gleich einen Tag nach ihrer Heimkehr hatten Feli und ihr Schimmel "Auftakt" ihren zweiten Turnierauftritt, wobei das Pferd in einer Jungpferdeprüfung für den Trab und den Galopp höhere Noten bekam als bei seinem ersten Turnierstart Mitte April. Die Verbesserung des Paares war deutlich sichtbar, auch wenn die Erschöpfung der Beiden nach zwei Wochen intensiver Arbeit gegebenenfalls ein besseres Ergebnis verhindert hat. Aber, wie heißt es so treffend: "Der Weg ist das Ziel." Danke, dass Sie Felicitas und ihren Schimmel auf ihrem Weg auch zukünftig begleiten möchten!

Herzliche Grüße

Barbara Große, im Namen der ganzen Familie 


Liebe Frau Vetters, lieber Herr Vetters, 
für mein nun schon zweites Praktikum wollte ich mich nochmal ganz herzlich bei Ihnen und dem Stallteam bedanken!
Wie bereits bei meinem ersten Praktikum im vergangenen Oktober wurde ich von Peggy und dem restlichen Team toll angeleitet und habe mich sofort zu Hause gefühlt.

Jetzt, ein halbes Jahr später, konnte ich ja sogar mein eigenes Pferd mitbringen. An der Stelle ein dickes Dankeschön an alle, die das möglich gemacht haben, vor allem an die liebe Ina, die sich so toll um mein Schimmelchen gekümmert hat! 

Das Training in den zwei Wochen mit meinem eigenen und anderen ausgebildeten Pferden war wie erwartet großartig, und wir konnten wirklich einige Baustellen beheben. Die Stallarbeit war anfangs anstrengend, aber ich bekam schnell Routine, und es war immer eine schöne Stimmung im Stall. Ich habe viel reiterlich gelernt und hoffe wirklich sehr, dass ich in Zukunft mit meinem Pferd immer mal vorbeischauen kann. Am Liebsten wäre ich gar nicht erst wieder nach Dresden gefahren, ich vermisse Neubeeren schon jetzt ungemein! 

Ich wäre wirklich gerne noch länger geblieben und freue mich riesig auf die Woche in den Sommerferien! 

Ganz ganz liebe Grüße an alle und bis bald,
Eure Feli

P.S. Großen Dank auch für die schriftliche Beurteilung, auf die ich richtig stolz bin.



Diese Whatsapp schickte mir heute Madleen Hunze. 03.Mai 2017 MV


Praktikumsbericht Roxanne Geier, Studentin Pferdewirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft u. Umwelt Nürtingen

20.02. - 30.04.17 Im Rahmen des Praxissemesters meines Pferdewirtschaftsstudiums wollte ich gerne ein Praktikum in einem Pferdebetrieb mit Schwerpunkt „klassische Reitausbildung“ absolvieren. Im Laufe meiner Internetrecherche stieß ich auf den Dressurstall Vetters und fühlte mich sofort – und besonders wegen der Erfahrungsberichte der anderen Praktikanten – angesprochen. Ich entschied mich, Frau Vetters meine Bewerbung zukommen zu lassen und hatte das Glück für einen Zeitraum von zehn Wochen einen Praktikumsplatz zu ergattern.

In Neubeeren angekommen erwartete mich ein nettes und engagiertes Team, das mich sogleich in meine Aufgaben einwies. Zu diesem zählten typische Stallarbeiten wie das Rausbringen der Pferde auf die Paddocks, das Füttern der Pferde und Einstreuen der Boxen, sowie das Sauberhalten der Stallanlage. Nach einer kurzen Frühstückspause standen sowohl das Richten der Pferde für das Reiten als auch das Reiten selbst auf dem Programm. Um 12Uhr ging es noch einmal ans Pferde rausbringen, abmisten, Kraftfutter füttern, Heu vorlegen und Boxenpflege. Von 13-15 Uhr hatte ich Mittagspause, um 15 Uhr stand dann noch einmal das Pferde reinholen sowie abmisten und füttern an. Mein Arbeitstag begann stets um 7 Uhr und endete um 17 Uhr.

Die tägliche Arbeit erfordert eine gute körperliche Konstitution, aber der gut strukturierte Tagesablauf und die sehr regelmäßigen Arbeitszeiten ermöglichten es mir, gut damit zurecht zu kommen. Dank der klaren Erläuterungen von Peggy und der guten Zusammenarbeit innerhalb des Teams hatte ich die typischen Tagesabläufe bald verinnerlicht und konnte meine Aufgaben schnell selbstständig erledigen. Frau Vetters nahm sich stets viel Zeit für das tägliche Dressurtraining, so konnte ich mich reiterlich sehr verbessern und hatte die Möglichkeit, Dressurlektionen der Klasse L und M zu erlernen.

Das Praktikum in Neubeeren bietet eine gute Möglichkeit, den Stallalltag eines Reitbetriebes bzw. Pferdewirtes kennenzulernen und dabei wichtige Dinge über Stall- und Pferdemanagement zu erfahren. Zudem ist es eine gute Chance sein reiterliches Können zu verbessern. Die freundliche und professionelle Art von Herrn und Frau Vetters haben meine Zeit im Dressurstall Vetters zu einem gelungenen und unvergesslichen Praktikum gemacht. Im Team habe ich mich gleich wohlgefühlt, weshalb ich es nur jedem Interessierten empfehlen kann!


Praktikumsbericht Schülerpraktikum Charlene Haufe, Berlin, und Madleen Hunze, Bockenem


Liebe Frau Vetters,

wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen für die schöne Zeit. Während unseres Praktikums vom 09.-26.01.17 haben wir viel gelernt und auch viel mit auf den Weg bekommen.

Wir bekamen von Ihnen fast täglich hochqualifizierten Unterricht auf unterschiedlichen Pferden und hatten mit fortgeschrittener Zeit immer häufiger ein „Aha“ Erlebnis.

Unsere Aufgaben im täglichen Ablauf umfassten die morgendlichen Stallarbeiten, das Putzen und Fertigmachen der Pferde, Bandagieren, Rausbringen und wieder Reinholen, Abmisten, Fegen und das Erledigen anfallender Arbeiten.  Wir wurden von Beginn an in den Ablauf mit einbezogen, anfangs war es noch ein bisschen anstrengend, aber nach und nach wurden wir routinierter und hoffen, dass wir uns gut einbringen konnten.

Ganz besonders möchten wir uns bei ihnen für den tollen Unterricht und die Tipps und bei Peggy für ihre Geduld und die gute Zusammenarbeit bedanken. Es hat uns großen Spaß gemacht und wir würden es jedem nur empfehlen!





Lina Brendle, La Palma/ Spanien, Praktikum Dezember 2016

Per E-Mail:


"Vielen Dank auch für das Zeugnis, es hört sich toll an.      
Ich wollte mich noch einmal bei Ihnen und ihrem Mann, und auch bei dem ganzen Team für diese tolle Erfahrung bedanken. Ich habe viel dazugelernt, vor allem habe ich an meinen Reitkenntnissen gefeilt. Die tägliche Arbeit war zwar hart, aber es hat alles auch sehr viel Spaß gemacht und ich war sehr motiviert. Ihre Pferde sind spitzenmässig und auch all ihre Reitschüler sind echte Athleten, da merkt man was guter Reitunterricht ausmacht.      
Ich würde mich sehr freuen wenn wir das Praktikum vllt. nächsten Sommer oder nächstes Jahr fortsetzen könnten.      
Nochmals vielen Dank für alles, und ich wünsche Ihnen alles Gute.      
           
Mit freundlichen Grüßen,      
           Lina Brendle"     




 

Marlen Bielicke, Neuruppin, Praktikum April/Mai 2016

Für mein Studium in Agrarwissenschaften (an der Humboldt Universität zu Berlin) benötigte ich ein zweimonatiges Praktikum in einem landwirtschaftlichen Ausbildungsbetrieb. Da das Reiten und die Pferde seit mehr als 14 Jahren meine Leidenschaft sind, erhoffte ich mir einen Platz in einem Dressurstall in der Nähe von Berlin, der professionell Pferde bis zur höchsten Klasse ausbildet. Um auf diese Weise gleichzeitig meine bisherigen Kenntnisse im Dressurreiten verbessern und erweitern zu können. Im Internet fand ich direkt den Dressurstall Vetters in Neubeeren. Die Homepage sprach mich sofort an und ich sendete mit Begeisterung meine Bewerbung an Frau Vetters mit dem Vorschlag, mein eigenes Pferd mitbringen zu können. Gleich am nächsten Tag bekam ich eine Antwort mit einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Als ich das erste Mal im Stall ankam, traf ich auf das Team, welches mich sehr freundlich begrüßte. Frau Vetters zeigte mir wo ich arbeiten würde und welche Aufgaben meine wären. Ich fühlte mich direkt wohl und begann voller Vorfreude das Praktikum von März bis April 2016.

Frau Vetters hat sich darum gekümmert, dass mein Pferd eine Unterkunft im Stall Neubeeren erhielt, so dass ich in Ruhe einen Tag vor Beginn mit Pferd anreisen konnte. Am ersten Arbeitstag erwartete mich die Stallmeisterin Peggy mit einer kurzen Einführung. Der erste Tag war noch etwas stressig für mich. Auf den darauffolgenden Tagen lernte ich mehr und mehr die Arbeitsabläufe kennen, so dass ich nach 2 Tagen auch den Nachmittagsdienst selbstständig übernehmen durfte. Die Arbeitsabläufe waren stets strikt geplant und mussten eingehalten werden. Folgende Aufgaben erwarteten mich i.d.R. jeden Tag im Stall: Gamaschen anlegen/ablegen, Pferde raus-und reinbringen, ausmisten, Stall fegen, Pferde zum Reiten fertigmachen, füttern von Kraftfutter und Heu, Paddocks abäppeln etc. Sonstige Aufgaben waren: helfen beim Tierarzt/Hufschmied, Reinigungsarbeiten im Stall (Entfernen der Spinnweben, Außenwände putzen etc), Pferde in die Führanlage stellen, longieren und Schritt führen.

Das Schönste an jedem Tag war natürlich das Reiten. Da ich mein eigenes Pferd dort hatte, bekam ich auf meinem Wallach Falco jeden Tag sehr guten und hochqualifizerten Unterricht bei Frau Vetters und Herr Vetters. Als ich dort ankam waren wir auf einem soliden L**- Niveau. Ziele während der 2 Monate waren vor allem die fliegenden Wechsel zu festigen, die Durchlässigkeit und die Übergänge noch mehr zu verbessern und das Pferd konstanter an den treibenden Hilfen zu halten. Interessant war für mich vor allem die Gestaltung des Trainingsablaufes bzw. des Trainingsplans. Frau und Herr Vetters erklärten mir am 1. Tag wie ich meine Woche einteilen sollte. So konnte ich schon nach kurzer Zeit Kondition, Ausdauer und Kraft enorm verbessern. Durch eine hervorragende Turniervorbereitung startete ich nach 4 Wochen die 1. M Dressur. Beim Abreiten der S-Pferde für Herrn Vetters bekam ich mit seiner Unterstützung noch mehr Routine in den M Lektionen. Dies verhalf mir ebenfalls zu einer guten Kondition, denn das Reiten von 2 bis 3 Pferden jeden Tag war ein fester Bestandteil des Arbeitsablaufes.

Während meiner gesamten Zeit im Dressurstall Vetters konnte ich auch meine Kenntnisse im Umgang/Arbeiten/Pflegen von Sportpferden­ verbessern und erweitern. Die Arbeit im Stall hat mir viel Spaß gemacht, vor allem aber der tägliche Umgang mit den Pferden. Peggy war stets hilfsbereit und auch geduldig, wenn ich etwas nicht gleich verstanden hatte oder etwas nicht gleich geklappt hat. So konnte ich auch vieles aus dem Bereich der Fütterung und der Haltung eines Sportpferdes mitnehmen und auf mein eigenes Pferd übertragen.

Das Resultat zeigte sich am Ende meines Praktikums, als ich nochmals an den Start ging mit meinem Pferd und in der M Dressur platziert war.  

Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken bei Frau und Herrn Vetters! Aber auch an das Stallteam ein großes Dankeschön, da es sich so gut um mein Pferd gekümmert hat! Ich hatte eine sehr schöne Zeit in Neubeeren und konnte eine Menge an Erfahrungen und neuer Kenntnisse sammeln! In Zukunft möchte ich noch einmal ein Praktikum mit meinem Pferd machen. 

 

 


Davina G., Nürnberg, Praktikum Nov/Dez 2015

Gegen Ende meines Studiums (Bachelor of Science – Biotechnologie) beschloss ich, mich nun endlich meiner großen Leidenschaft und Passion, der Dressurreiterei, zu widmen. Auf der Suche nach einem Praktikum in einem renommierten Dressur- und Ausbildungsstall landete ich schließlich auf der Homepage vom Dressurstall Vetters und war sofort begeistert. Nach einem sehr freundlichen und informativen Telefonat mit Frau Vetters sendete ich meine Bewerbungsunterlagen per E-Mail und durfte mich schon einige Tage später über die Zusage freuen!

In Großbeeren angekommen konnte ich mich dank des hilfsbereiten Teams schnell und gründlich in den Tagesablauf einfügen, sodass ich bereits nach kurzer Zeit den Nachmittagsdienst eigenverantwortlich übernehmen konnte. Die tägliche Stallarbeit umfasste folgende Arbeitsabläufe: Boxen ausmisten und einstreuen, Heu und Kraftfutter füttern, Pferde auf die Paddocks führen und wieder reinholen, Pflege und Sauberhaltung des Grundstücks (Fegen, Rechen, Spinnweben entfernen, etc.), Pflege und Versorgung der Sportpferde (putzen, zum Reiten fertig machen, umdecken, etc.).

Der schönste Teil des Tages war natürlich das Reiten. Ich erhielt jeden Tag hochqualifizierten Dressurunterricht von Herrn und Frau Vetters auf Pferden unterschiedlichen Alters und Ausbildungsgraden. So konnte ich auf einigen Lehrpferden zunächst meinen Dressursitz verbessern, wodurch ich besser und losgelassener „im Pferd“ saß, was sich z. B. sofort durch das bessere Gelingen halber Paraden zeigte. Ich lernte die Pferde geschlossener und kadenzierter in allen drei Grundgangarten zu Reiten. Ich konnte zum ersten Mal erfühlen, was es bedeutet, sein Pferd wirklich „vor dem Bein“ und „an den Hilfen“ zu haben. Nach der Verbesserung meines Sitzes und meiner Einwirkung wurde das Reiten von Lektionen ein weiterer Schwerpunkt des täglichen Unterrichts. Das Reiten von Dressurprüfungen erforderte schließlich die Lektionen genau auf den Punkt und in schneller Abfolge zu reiten, was von Mal zu Mal besser klappte. Darüber hinaus wurden mir sehr viele theoretische Grundlagen, beispielsweise zur korrekten Hilfengebung der verschiedenen Lektionen oder zur der Skala der Ausbildung, vermittelt.

Ich war vom ersten Tag an begeistert, welche Chancen sich mir durch mein Praktikum boten. Mit jedem Tag stiegen mein Engagement und meine Motivation, besser zu werden, gerade wenn etwas mal noch nicht so gut klappte. Ich konnte mich bereits in der kurzen Zeit reiterlich stark weiterentwickeln und vor allem mein reiterliches Gefühl schulen und steigern. Für diese einmalige Möglichkeit möchte ich Herrn und Frau Vetters von Herzen danken!



 

Gesa Rasmussen, Risum-Lindholm, Ferienpraktikum, 27.07.-07.08.2015




Isabel Bonito Diaz, 16 , Deutsche Schule Madrid, Schülerpraktikum 06.-24.07.15

Sehr geehrte Frau Vetters,
endlich bin ich wieder in Madrid.
Ich wollte Ihnen schreiben um mich nochmal für das Praktikum zu bedanken. Als ich noch in Deutschland war dachte ich, dass ich viel gelernt hatte, aber erst als ich in Spanien wieder mit dem Reiten anfing, merkte ich wie sehr ich mich in vielen Hinsichten verbessert habe. Nicht nur meine Haltung beim Reiten, sondern vor allem meine Selbstsicherheit hat sich verbessert. Da ich auf den super ausgebildeten Pferden die ich bei Ihnen reiten durfte so viel und so viele Tage hintereinander Erfahrungen gesammelt habe, habe ich nun die vielen Zweifel, die mich früher die ganze Zeit plagten verloren, und das ist etwas was man beim Reiten meiner Meinung nach sehr merkt. Auch beim Umgehen mit Pferden kenne ich mich nun viel besser aus und ich freue mich das ich jetzt in unseren kleinem Stall immer mithelfen kann und ich keine Angst mehr vor Pferde habe.
Ich habe vor ein Paar Wochen meine ersten fliegende Galoppwechsel gemacht (nicht auf meinem Pferd, der so etwas noch nicht kann) und mein Pferd reite ich jeden Tag fast ohne Probleme (ich weiss nicht ob sie sich daran erinnern, aber ich hatte Ihnen erzählt dass ich nach mehreren Stürzen viele Wochen lang plötzlich so grosse Angst vor Pferde aber vor allem vor meinem Pferd  hatte, dass ich mich fast nicht traute in seine Box reinzugehen). Schon nach einer Woche im Dressurstall Vetters konnte ich nicht mehr verstehen wie ich überhaupt so viel Angst vor einem Pferd haben konnte, wo ich nun täglich mit viel stärkeren und grösseren Pferde zu tun hatte… Als ich dann wieder in Spanien mit den Stallbesuchen anfing waren alle meine frühere Probleme mit Angst und Unsicherheiten verschwunden und das habe ich meinem Aufenthalt im Dressurstall Vetters zu verdanken. Ich weiss gar nicht ob man das so wie ich es geschrieben habe verstehen oder sich vorrstellen kann, aber ein Praktikum bei Ihnen war wirklich die beste Entscheidung die ich treffen konnte um mich im Umgang mit Pferden und somit auch beim Reiten zu entwickeln. Seit Anfang Juli bis heute habe ich mich beim Reiten glaube ich so viel verbessert wie im ganzen letzten Jahr zusammen.

Ich schicke Ihnen ein Foto von meinem Pferd, der jetzt von meinem Lehrer jeden Tag beritten wird und mit dem ich mich langsam aber sicher entwickle.

Viele liebe Grüsse an Sie und auch an Herrn Vetters, Peggy und Vanessa!

Isabel.


Nicolai M.-W., Berlin,Schülerpraktikum 29.06.-10.07.2015

 

Da     ich   nach     einem Schülerpraktikum suchte, bei dem man mit Pferden arbeitet, bewarb ich     mich     bei      dem Dressurstall Vetters.  Ich erhielt  kurz darauf   eine Einladung für ein Vorstellungsgespräch.  Es fand gleich  zwei Wochen später statt.      Frau Vetters empfing mich sehr freundlich,      zeigte  mir den Stall und erklärte mir, was   bei   dem   Praktikum  auf  mich zukommen würde.

Am 29.Juni 2015  um 7:00 Uhr startete   dann   das zwei- wöchige    Praktikum     für     mich   und   eine    weitere Praktikantin,  die ebenfalls aus meiner Schule kam.   Wir wurden vom Anfang an in den Tagesablauf mit  einbezo- gen, was vor allem an den ersten Tage sehr anstrengend war. Jedoch    erklärte    und    half uns die Stallmeisterin Peggy immer wieder geduldig aufs Neue,   bis   wir nach einigen   Tagen   in   der  Lage waren, selbstständiger zu arbeiten.

Der   Tagesablauf   war   zeitlich   strikt    geplant: Pferde füttern,   Gamaschen anziehen,    auf die Weide bringen,  Ausmisten,    Einstreuen,   zwischendurch Pferde fertig- machen    oder    auf  die  Paddocks  bringen, Stallgasse fegen,  reiten,   anfallende   Arbeiten     erledigen (Boxen schrubben,   Paddocks abmisten,      Unkraut hacken…), mittags Boxen abmisten,    Heuvorlegen  und dann noch einmal die Stallgasse fegen. Zwischendurch hat man die Pferde,    die  von  Herrn  Vetters  geritten  worden  sind, entgegen genommen,   fertig   gemacht und abgespritzt. Dazu  gehörte   auch  das  Sattelzeug sauber zu machen und in die Sattelkammer zu hängen. In den zwei Wochen habe ich eine  Menge  im  Umgang mit den Sportpferden und   generell   über den Ablauf „hinter den Kulissen“ gelernt.

Das  Highlight  des  Tages  war  natürlich das Reiten. Ich durfte öfters ein Pferd  für Herrn Vetters warmreiten und bekam fast täglich hochqualifizierten   Reitunterricht bei Frau Vetters auf einem tollen Dressurpferd. Ich habe von Frau Vetters  und  dem gut ausgebildeten Pferd sehr viel gelernt  und  hatte  in  fast  jeder Reitstunde mindestens ein „Aha-Erlebnis“.

Ich   kann  das  Praktikum  nur weiterempfehlen, da man sehr viel lernt.   Jedoch  sollte  man  die         körperliche Anstrengung nicht unterschätzen,   die   der strikte Zeit- plan mit sich bringt.



Sophie Schepp, Grefrath, Praktikum März 2015

Bevor  ich  zum Wintersemester 2015 mit meinem Studium anfing,   wollte    ich      zunächst     noch   einige    Praktika    absolvieren,   die    mir    für   meine   spätere    Berufswahl   behilflich   sein  könnten.    So  entschloss  ich  mich,  nach einem   Praktikum  in  einem  Dressurstall  zu   suchen. Bei Google  gab  ich  „Praktikum in Dressurstall“   ein,  und  die  erste     angezeigte    Seite    war   die  der  Familie Vetters.    Nach   schneller  Antwort   auf   meine   Anfrage bekam ich innerhalb  einer   Woche  die Zusage für einen Praktikumsplatz.

Als    ich  am  22.02.2015  in  Berlin anreiste,  empfing Frau Vetters   mich   am   Stall   und   führte   mich   kurz   herum. Anschließend   fuhren   wir   gemeinsam  zur  ca. 2 Minuten entfernten 2- Zimmer-Wohnung in Großbeeren,   die mir für meinen  Aufenthalt   zur   Verfügung   gestellt   wurde.    Die Wohnung     war    groß   genug,   hell   und   geräumig    und beinhaltete     alles,   was man im täglichen Leben brauchte. Zudem    gab   es    ca. 800m entfernt zwei Supermärkte, wo man schnell und problemlos einkaufen konnte.

Am   darauf   folgenden   Tag  begann  mein Praktikum.   Ich wurde   sofort   in den normalen Arbeitsablauf eingearbeitet und einbezogen. Zu   meinen  Aufgaben   gehörten das Aus- misten der Boxen,  das Vorbereiten der Pferde,      das Raus- und    Reinbringen   der Pferde,  das Reiten   und das Füttern und    Abmisten.   Der Vormittagsdienst    ging   von 7:00 bis 13:00 Uhr      und     der    Nachmittagsdienst    von 15:00 bis 17:00 Uhr.   

Obwohl    ich  körperliche  Arbeit  gewohnt  und auch    nicht    unsportlich war,  war  die erste  Arbeitswoche sehr anstrengend.   Aber     nachdem    die     erste     Woche geschafft war,    gewöhnte    ich   mich    recht   schnell    an   die     körperliche     Anstrengung.   Bis    ich   den genauen    Arbeitsablauf     verinnerlicht    hatte     vergingen  ebenfalls mehrere Tage.   Ich musste anfangs viel nachfragen,   aber   nach   kurzer  Zeit kannte ich den Ablauf und konnte selbst- ständig arbeiten.    Die  tägliche  Arbeitszeit  von 8 Stunden  wurde  nie überschritten.  Ich  hatte  im Schnitt  immer eine 40- Stundenwoche ,    wobei ich bspw.  in  einer  Woche  nur  38  Stunden  arbeiten musste,  dafür  in der darauffolgenden aber dann 42 Stunden. So glichen sich meine Arbeits-zeiten fair aus.

Jeden  Tag  bekam    ich     von     Frau   Vetters    Unterricht.   Es   war   sehr anspruchsvoll,     doch  ich habe eine Menge gelernt.   Das Gefühl,   solche    gut    ausgebildeten   Pferde  reiten   zu    dürfen   und   von   ihnen   zu    lernen war unbe- schreiblich.Als ich meine ersten Traversalen ritt, konnte ich nur noch strahlen. Frau Vetters   nahm  sich immer viel Zeit, um    mir  Lektionen    und   die   dazugehörigen    Hilfen  zu   erklären   und  so    konnte  ich  mein  reiterliches    Können verbessern. Auch von Herrn Vetters bekam ich    außerhalb des Unterrichts   beim   Warmreiten   der   Pferde   Hilfe und nützliche Tipps.  Der    ständige   Wechsel   der   Pferde war ebenfalls  eine tolle Erfahrung, denn so musste  ich   lernen, mich auf  jedes Pferd neu einzustellen und lernte von jedem etwas anderes.

Für   mich     hat  sich das   Praktikum   mehr   als    gelohnt.  Ich konnte neue Erfahrungen   sammeln  und habe reiterlich viel dazu gelernt.   Ich   habe   mich immer  gut aufgehoben  und wohl gefühlt.  Man arbeitet im Stall der Familie Vetters  in  einem   netten    Team   und    ich    kann    es  nur   jeden empfehlen dort einmal ein Praktikum zu machen,   der sich für den Bereich Pferdesport und  Management interessiert.

Danke für die schöne Zeit!


Laura Braun, Magdeburg,   Praktikum Januar 2015      

Nach   dem  Abitur    im Juni 2014  entschied ich mich nicht gleich zu studieren,    sondern       zunächst    durch     ein   Praktikum   in einem Reitstall       ausschließlich       der  Arbeit   mit  Pferden  zu    widmen.

Als    ich  dann  am 1.1.2015  mein Praktikum im  Dressurstall Vetters begann,  wurde ich sehr schnell  in den           täglichen  Arbeitsablauf    mit einbezogen. Dazu     gehörte   das    morgendliche   Ausmisten,     Pferde füttern, auf  die    Koppel    bringen,     Abäppeln,         Pferde Satteln, Trensen und Reiten.     Auch   wenn   ich   keine harte Arbeit scheue   und    zuvor schon für 3 Monate auf einem anderen Hof gearbeitet  hatte,  kam ich doch anmeine  körperlichen   Grenzen   und   musste   mich   erst  an  das neue Aufgaben- pensum gewöhnen.

Anfangs war ich noch sehr langsam und kam oft in zeitliche Bredouille, mir fehlte einfach die Routine.  Doch  mit  jedem  Tag  mehr,  arbeitete   ich   mich  besser ein und wusste das Stallteam gut zu unterstützen.

Nach   dem   Morgenstall stand  Reiten  auf dem Programm. Leider sind meine reiterlichen  Fähigkeiten  noch  sehr  aus- baufähig und es fiel mir am Anfang  sehr schwer,   mein mir zugeteiltes Pferd vorwärts zu reiten.   Auch  mein  Sitz   hat  noch  sehr  viele  Baustellen,   wodurch   ich  das Stellen und Biegen  eines Pferdes wirklich jede Stunde erneut üben musste.      Es   war   teilweise   zum   Verzweifeln  und  Frau Vetters  musste  viel  Geduld  aufbringen, um mir jeden Tag  die     gleiche  Hilfengebung  erneut  zu  erklären   bzw.     zu verdeutlichen. Doch wie heißt es schließlich? Übung macht den Meister! So  kam  das  Gefühl für    einen besseren Sitz von   ganz   allein,   da  ich fast jeden  Tag unterschiedliche   Pferde für die Dressurarbeit von Frau o Herrn Vetters  warm reiten  durfte.

Mein  persönliches Highlight des  Praktikums war die letzte Reitstunde  , in  der   ich   deutlich  besser ritt  als  je  zuvor.  Das Pferd reagierte  auf die kleinsten Hilfen, lief locker und entspannt,   für   mich    ein  bis   dahin  unbekanntes Gefühl der Leichtigkeit. So zu reiten machte einfach  unglaublichen Spaß!

Das   Praktikum  ermöglichte  mir    einen  Einblick   in    die tägliche Arbeit eines Dressurstalls. Zu dieser Arbeit gehört neben  dem  Ausmisten,  Pferde  auf  die  Koppel    bringen,  Füttern,  Reiten und Longieren,  auch Tierarztbesuche,   bei denen   ich  assistieren durfte,  was ich sehr spannend und interessant fand.

Zusammenfassend    hat    mein   Praktikum  mir   sehr   gut gefallen  und  ich  habe eine Menge im Umgang mit Pferden und beim Reiten dazu gelernt. 

Ich  möchte   mich  noch  einmal  sehr  herzlich  bei  Peggy und   Frau   Vetters     bedanken,  die   sich   stets   um mich gekümmert  haben  und  immer  versucht haben das Beste möglich zu machen.  

Ich    kann    ein     Praktikum    in  dem  Dressurstall Vetters  sehr   empfehlen.  Besonders     für    erfahrenere Reiter,  da sie    dort  die  Feinheiten des Reitens erlernen und sich auf Aufgaben  der  höheren  Klassen konzentrieren können. Mit Frau Vetters als Trainerin ist man dort sehr gut aufgehoben.


Vielen Dank für diese schöne Erfahrung!

                                                                                                                                                                                                        



Marianne Björklund, Praktikantin 14.7.-25.7.2014 aus Vaasa, Finnland

Ich bin eine Grundschullehrerin aus Finnland. Nach 23 Arbeitsjahren wollte ich eine Pause von meiner Arbeit machen und zwei Jahre studieren um Pferdepflegerin zu werden. Reiten ist schon seit lange mein Hobby und ich wollte mehr ueber Pferde wissen und besser reiten zu lernen. Wir hatten ziemlich viel Praktikum und ich wusste gleich, dass ich auch im Ausland praktizieren wollte. So machte ich ein dreiwochiges Praktikum in Schweden und jetzt mein letztes zweiwochiges Praktikum in Deutschland im Dressurstall Vetters. Es war sehr interessant zu sehen, wie das leben in so einem Dressurstall leuft.

Die ersten Tage waren nicht so leicht, weil ich so viel fragen musste und dann die Antworten oder Instruktionen doch nicht immer verstehen konnte. Ich verstehe schon ziemlich viel Deutsch aber das Vokabular, das Pferde, Reiten oder Stall betrifft, war mir fremd. Ich weiss, dass es sehr anstrengend sein kann, wenn man sich beeilen muss und alles zwei mal erklären soll. Aber die Stallpersonal war geduldig! Es gab immer viel zu tun. Man sollte aber nie lange die selbe Arbeit machen sondern es gab genug Abwechslung und die Tage gingen sehr schnell.

Ich kriegte fast jeden Tag Reitunterricht von Frau Vetters. Diese Unterricht war bestimmt die beste, die ich je gekriegt habe. Ich bin auch nie frueher mit so guten Pferden geritten als jetzt bei Vetters. Das war mir ein Erlebnis! Wenn ich nur denke, wie schnell ich meine reiterlichen Fähigkeiten verbessern könnte, wenn ich immer eine solche Reitunterricht kriegte! Das ist leider nicht möglich aber ich bin dankbar fuer diese zwei Wochen.

Ich werde wieder weiter als Grundschullehrerin arbeiten aber es war sehr schön, dass ich so viel neues lernen und erleben konnte. Also noch einmal vielen Dank Herr und Frau Vetters und das Stallpersonal! Ich wuensche Ihnen und Ihrem schönen Stall alles Gute!



Fabienne Banzer, Schülerpraktikantin 16.06.-04.07.2014 aus Berlin


Nachdem bereits meine Schwester zufrieden ihr Praktikum im Dressurstall Vetters absolviert hatte, wollte ich, begeistert von ihren Erzählungen, ihrem Beispiel folgen. Somit trat ich am 16.06.2014 mein dreiwöchiges Praktikum an. Ich musste um 7:00 Uhr im Stall sein und wurde gleich freundlich vom Stallpersonal begrüßt und eingewiesen. Die ersten Tage waren am anstrengendsten, da ich die Pferde und den Ablauf noch nicht so gut kannte. Die zweite und dritte Woche wurde dann einfacher und ich musste somit auch weniger fragen und konnte selbstständiger arbeiten. 


Der Tag fing wie üblich damit an, die  Pferde  zu füttern und eingepackt auf die Koppeln zu bringen.   Danach  folgte  die Stallarbeit, also ausmisten, einstreuen, etc.,  die  ich mit der Zeit und ein paar Tipps immer schneller erledigen konnte.    Daraufhin  wurden  die Pferde geritten  und  meine  Aufgabe war es,    die  Pferde  zu putzen  und auszurüsten und einige durfte ich sogar selbst reiten. Während  dem  Reiten wurden mir von   Frau und Herrn  Vetters nützliche  Tipps gegeben,   die   mich reiterlich   weiterbrachten    und mir das korrekte   Reiten  der  Pferde ermöglichten. Bis 13:00 Uhr folgten dann  noch weitere  kleine  Stallarbeiten  und  das  Rein- /Rausbringen einiger Pferde. Da  dieser    Tagesablauf      in  einem  sehr  engen   Zeitfenster liegt, wurde mir die Zeit hin und wieder zum Verhängnis. 


Mein Fazit ist, dass  sich das  Praktikum für  mich  mehr als gelohnt hat, da ich  mich  sowohl reiterlich,    als  auch     im Umgang mit dem Pferd weiterbilden konnte  und   das  neu Erlernte    bereits   bei   meinem   eigenen  Pferd   umsetzen konnte.   In diesen     drei    Wochen   wurde   mir     gezeigt,   dass  Reiten    ein   anspruchsvoller    Sport ist,   den     man nicht unterschätzen darf, da   nicht nur reiterliches    Talent    sondern    auch    Fleiß,      Konzentration  und     Kondition abverlangt werden. Ich  durfte einen  Einblick   in  einen         erfolgreichen Turnierstall  werfen  und  bin  dankbar  für die Erfahrungen   die   ich   mit    den top ausgebildeten Pferden machen durfte! 

Daher möchte     ich mich   nochmal   s bei Frau und Herrn Vetters  und dem gesamten     Stallteam     für   die  schöne und    lehrreiche    Zeit    bedanken.

Fabienne Banzer, Schülerpraktikantin 16.06.-04.07.2014 aus Berlin



Meghann Millwood, Praktikantin von 18.03-20.04.13 

"Hier möchte ich ein paar Zeilen zu meinem Praktikum im Dressurstall Vetters schreiben. Nachdem ich nach meiner Anreise von Frau Vetters freundlichst empfangen wurde, ging das „Abenteuer“ am nächsten Morgen los.

Zunächst wurde mir vom sehr netten Stallpersonal alles Wichtige rund um die Pferde und Stallarbeit gezeigt. Im Dressurstall Vetters erwartet nämlich jedes Pferd ein „Rundum Paket“ an dem ich vom ersten Tag an beteiligt war.

Der Arbeitsablauf sah wie folgt aus: In der Früh wurden die normalen Stallarbeiten wie misten, füttern, einbandagieren etc. erledigt. Danach fing das Training der Pferde an. Ich durfte täglich 2-3 bestens ausgebildete Pferde (bis zur Klasse S) reiten. Bis zur Mittagspause wurden die Pferde nochmals gefüttert und die Boxen abgemistet. Nach der Mittagspause von einer Stunde wurden weitere Pferde trainiert und Stallarbeiten, die anfielen, erledigt. Bis ca. 17 Uhr wurden die Tiere nochmals gefüttert und der Stall gesäubert.

Der Zeitplan war sehr straff und wurde mir persönlich in der ersten Woche meines Praktikums zum Verhängnis. Ich hatte mit Muskelkater im ganzen Körper zu kämpfen, obwohl ich das tägliche Reiten gewohnt war. Abends bin ich immer sehr erschöpft förmlich ins Bett gefallen. Nachdem ich mein körperliches Tief überwunden hatte, ging es mit jedem einzelnen Tag bergauf. Ich dachte immer, es sei einfach, auf top ausgebildeten Pferden zu reiten, dem ist aber nicht so, ganz im Gegenteil. Ich  musste zuerst lernen, den richtigen Dressursitz zu beherrschen und vor allem zu halten, denn die Pferde reagieren auf die allerkleinste Änderung der Körperhaltung. Dies hat mir sehr viel Disziplin abverlangt, da es eine große Herausforderung ist, einen professionellen Dressursitz zu erlernen. Natürlich dauert es Jahre, bis man diesen perfekt beherrscht, dank Herrn und Frau Vetters bin ich dem aber ein gutes Stück näher gekommen. Durch den anschaulichen Unterricht war es leichter, auf den sehr schwungvollen Pferden den Sitz zu erlernen. Nachdem es mir gelang, das Pferd geschlossen an den Hilfen zu halten und meine Fähigkeiten auf ein grundsätzlich neues Niveau der Klasse L zu bringen, lernte ich jeden einzelnen Tag dazu. Ich war erstaunt, was ich allein mit meinem Sitz alles erreichen konnte. Auf einmal war es leicht, zum Beispiel das Pferd über einen längeren Zeitraum hinweg in echter Versammlung zu halten und Lektionen korrekt zu reiten. Während der wenigen Wochen konnte ich sogar erste Erfahrungen mit Lektionen der Klasse M sammeln. Nie hätte ich gedacht, dass ich in einem Monat meine reiterlichen Fähigkeiten so verbessern könnte. Der super Unterricht machte sehr viel Spaß und der persönliche Erfolg ließ nicht lange auf sich warten.

Jeder, der sich überlegt, eine Anfrage für ein Praktikum zu stellen, soll sich trauen, es lohnt sich! Man lernt viel über sich selbst und die eigenen Grenzen. Die reiterlichen Fähigkeiten, egal auf welchem Niveau, werden drastisch verbessert.

Hiermit möchte ich mich nochmals beim Ehepaar Vetters und dem Stallpersonal für die unvergessliche Zeit bedanken."

München den 31.05.2013



Auszug aus einer E-Mail von Franziska Dippon (18), Wallhausen/Schainbach

Praktikantin v. 22.-26.April 2013 (mit ihrer freundlichen Genehmigung)

08.06.2013


 "Hallo Frau Vetters,  in 2 Wochen habe ich mündliches Abitur und danach wollte ich mich bei Ihnen melden.  Es hat sich so einiges getan. Ich bin Ihnen unendlich dankbar für  die Woche. Ich bin nach Hause gekommen und jeder war erstaunt. Ich habe  in den letzten Wochen viel trainiert und konsequent an meinem Sitz   gearbeitet. Ihre Anweisungen haben mich auch hier im Training unheimlich   weit gebracht. Mit meiner Reitbeteiligung arbeite ich derzeit alle   L-Dressuren in der LPO durch und ich wage mal zu behaupten, dass wir auf   einem guten Weg sind :)  Ich war zwischendurch auch noch auf einem Turnier ( ohne  Reitabzeichen war leider nur eine E-Dressur möglich). Dort wurde ich 3.  und erhielt von den Richtern eine Art Aufforderung doch bitte auf A  umzusteigen.  Auch die Leute in meinem Stall waren sehr überrascht über das, was  Sie in einer Woche an mich hingebracht haben. Derzeit habe ich dort 2   Berittpferde zugeteilt bekommen, die sich wirklich gut machen.:)..."



Praktikumsbericht zum Schülerpraktikum

(03. 06. - 14. 06. 2013) von Katharina Altmann, Berlin

Nachdem ich mich um eine Stelle für ein Schülerpraktikum im Dressurstall Vetters beworben und sehr bald eine Zusage bekommen hatte, bin ich für ein Vorstellungsgespräch nach Neubeeren gefahren. Ich wurde von Frau und Herrn Vetters sehr freundlich begrüßt und mir wurden viele Dinge rund um den Stall und die Pferde erläutert. Als mein Praktikum am 03. 06. begann, kam ich morgens um 7:15 Uhr in den Stall und es ging gleich los. Die Pferde waren schon gefüttert und wollten nun auf die Weide oder den Paddock. Nachdem die Pferde raus gebracht wurden, ging es ans ausmisten. Das Stallpersonal war sehr koordiniert und so ging es recht schnell. Nachdem alle Stallarbeiten erledigt waren, wurden die Pferde geputzt, fertig gemacht und geritten. Vor der Mittagspause wurden die Pferde wieder rein geholt und gefüttert und die Boxen wurden nochmals abgemistet. Zwischendurch wurde das Areal rund um den Stall gesäubert und Arbeiten erledigt, die sonst noch anstanden.
Ich habe bei diesem Praktikum sehr viel gelernt. Durch den strikten Ablauf gabt es kaum eine Verschnaufpause, was Disziplin erforderte. Es ist sehr von Vorteil, wenn man auf einem höheren Niveau reiten kann, da man dann in der Lage ist, es wirklich auszukosten! Ich durfte oft auf den top ausgebildeten Pferden reiten und es ist wirklich ein wahnsinniges Gefühl, diese sensiblen Pferde unter sich zu spüren! Ich habe an jedem Tag sehr viel dazugelernt und in den zwei Wochen auf jeden Fall ein Fortschritt in meinem reiterlichen Können erlangt, was natürlich auch den sehr guten Trainern Herrn und Frau Vetters zu verdanken ist! Ich hatte noch nie einen Trainer, der mit mir so effektiv gearbeitet hat. Ich denke, ihr Können spiegelt sich auch in den Leistungen ihrer Schüler wieder.
Insgesamt war es eine anstrengende aber schöne und lehrreiche Zeit! Es lohnt sich und ist sehr zu empfehlen!